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    Kindesmisshandlung (er)kennen

    Im Jahr 2000 hat der Bundestag das „Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung“ beschlossen und Kindern so ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung ohne „körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen“ eingeräumt. Trotz der immer weiter fortschreitenden Sensibilisierung für die wichtige Thematik und dem Ziel der meisten Eltern, gewaltfrei zu erziehen, sieht die Realität in Deutschland immer noch anders aus.

    Im Jahr 2018 sind laut der Polizeistatistik 136 Kinder in Deutschland durch Misshandlung gestorben, über 4000 wurden Opfer von Kindesmisshandlung. Und das sind lediglich die offiziellen Zahlen: Die Dunkelziffer ist weitaus höher.

    Vorsicht ist besser als Nachsicht

    Um Kindesmisshandlung frühzeitig erkennen und sofort eingreifen zu können, ist es wichtig, dass alle Menschen, die beruflich mit Kindern zu tun haben, für die Folgen von Kindesmissbrauch sensibilisiert werden: Welche Verletzungen an welchen Körperstellen sind typisch für einen normalen Sturz? Wo ist äußere Gewalteinwirkung wahrscheinlich? Welche Verhaltensauffälligkeiten zeigen Kinder, die Opfer von Missbrauch werden?

    Doch wie genau lässt sich seelischer, körperlicher und sexueller Missbrauch sowie die Vernachlässigung von Kindern verlässlich erkennen? Wichtig hierfür ist vor allem die Kenntnis über typische Verletzungsmuster, die Rückschlüsse auf die Ursache der Verletzung zulassen: Gewöhnliche Stürze gehen beispielsweise meistens mit Abschürfungen auf der Handinnenfläche, den Knien und Schienbeinen einher. Ebenso sind Prellungen am Kinn, der Nase und der Stirn nicht ungewöhnlich. Verletzungen an den Außenseiten der Oberschenkel, dem Handrücken und an den Unterarmen sollten einen allerdings wachsam werden lassen. Ebenso ein Anzeichen für Missbrauch können häufige und viele verschiedene Verletzungen sein, für die das betroffene Kind keine schlüssige Erklärung geben kann.

    Poster Kindesmisshandlung erkennen

    Indizien für eine mögliche Kindesmisshandlung

    • Keine schlüssige oder nachvollziehbare Erklärung für Verletzung(en)

    • Alter und (motorische) Fähigkeiten passen nicht zum geschilderten Hergang

    • Beteiligte und Zeugen schildern den Hergang unterschiedlich

    • Viele unterschiedliche Verletzungen an verschiedenen Körperstellen

    • Spätes oder sehr spätes Aufsuchen medizinischer Hilfe bei massiven Verletzungen

    • Verhaltensauffälligkeiten des Kindes bei Untersuchungen (Angst, Passivität, extreme Unterwürfigkeit, Überangepasstheit, Aggressivität, Distanzminderung)

    Um weiter für Kindesmisshandlung zu sensibilisieren und Lehrern, Erziehern usw. dabei zu helfen, Missbrauch zu erkennen und zu deuten, wird es hier eine Reihe von Artikeln zum Thema Misshandlung und sexueller Missbrauch von Kindern geben, die mit Fallschilderungen, Illustrationen und Erklärungen angereichert werden.

    Wichtige Notfall-Nummern

    • Elterntelefon unter der „Nummer gegen Kummer“
      0800 111 0 550

    • Kinder- und Jugendtelefon
      116 111

    • Telefon-Seelsorge
      116 123

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